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AfD will Frauke Petry verklagen

Datendiebstahl AfD will Frauke Petry verklagen

Der AfD-Vorstand wirft der ehemaligen Parteichefin vor, Daten aus der Mitgliederkartei gestohlen zu haben. Der Vorsitz befürchtet, dass Petry die Adressdateien für die Gründung einer neuen Partei nutzen will.

Der AfD-Bundesvorstand will wegen Datendiebstahls gerichtlich gegen Frauke Petry vorgehen.

Quelle: dpa

Hamburg. Der Bundesvorstand der AfD wirft seiner ehemaligen Vorsitzenden Frauke Petry Datenklau vor. Wie der „Stern“ berichtet, soll das oberste Parteigremium in einem schriftlichen Umlaufverfahren beschlossen haben, Petry deswegen zu verklagen. Die AfD vermutet, dass Petry auf Daten aus dem Parteimanager zugegriffen hat. Mithilfe des Programms verwaltet die AfD Adressen und Telefonnummer ihrer 30.000 Mitglieder. Die Daten könnten von Petry und ihrem Mann Marcus Pretzell genutzt werden, um eine neue Partei aufzubauen.

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Sieg und Niederlage liegen dicht beieinander: Innerparteiliche Machtkämpfe zwangen Frauke Petry schließlich in die Knie. Ihr turbulenter Weg vom Aufstieg an die AfD-Spitze bis zum Austritt aus Fraktion und Partei.

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Das Ehepaar hatte die AfD nach der Bundestagswahl gemeinsam verlassen. Petry behält ihre zwei Mandate im Bundestag und im sächsischen Landtag. Marcus Pretzell will ebenfalls weiterhin im Landtag von Nordrhein-Westfalen und im Europaparlament sitzen.

Von RND/OTS