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Terrorgefahr: Grüne fordern Aufklärung

Atomananlage Jülich Terrorgefahr: Grüne fordern Aufklärung

Die Grünen im Bundestag fordern von der Bundesregierung, alle Fakten über einen angeblichen Fund von Unterlagen und Fotos zur Atomanlage Jülich beim Paris-Attentäter Salah Abdeslam auf den Tisch zu legen. „Die Geschichte ist total merkwürdig, und wir verlangen volle Aufklärung“, sagte Konstantin von Notz.

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Der schleswig-holsteinische Grünen-Abgeordnete Konstantin von Notz: "Die Geschichte ist total merkwürdig."

Quelle: Tim Brakemeier/dpa

Berlin. So äußerte sich der Innenexperte der Grünen-Bundestagsfraktion gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Das RND hatte berichtet, Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen sei mit entsprechenden Informationen auf einzelne Abgeordnete zugegangen; damit hatte er laut RND Verwunderung ausgelöst, da Innenministerium und Kanzleramt auf Nachfrage von Abgeordneten seine Informationen nicht bestätigt hätten.

Maaßen wies den Bericht am Donnerstag zurück. Dagegen meldete sich ein Abgeordneter des Auswärtigen Ausschusses am Donnerstag gegenüber dem RND mit dem Hinweis, auch er habe einen Hinweis auf eine Abdeslam-Jülich-Verbindung von Maaßen erhalten. Maaßen habe ihn unter vier Augen informiert und ihn beschworen, nichts nach draußen dringen zu lassen.

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Jülich
Foto: Der Paris-Attentäter hatte Bilder der Jülicher Atomforschungsanlage in seiner Wohnung in Brüssel.

Der Paris-Attentäter Salah Abdeslam soll in seiner Wohnung im Brüsseler Stadtteil Molenbeek Unterlagen über das deutsche Atomforschungszentrum Jülich aufbewahrt haben. Dies berichten die Zeitungen des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND) in ihren Donnerstag-Ausgaben.

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