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Autonome wüten im Zentrum Athens

Demonstrationen Autonome wüten im Zentrum Athens

Rund 200 Vermummte haben am Dienstagabend im Zentrum Athens Schaufenster eingeschlagen, Autos zerstört und Müllcontainer angezündet. Anschließend verbarrikadierten sie sich im Gebäude des Polytechnikums im Stadtteil Exarchia, der als Hochburg der Autonomen Bewegung gilt.

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Ein brennender Wagen während der von Autonomen initiierten Krawalle in Athen. 

Quelle: Simela Pantzartzi

Athen. Von dort warfen sich Brandsätze gegen die Polizei. Mindestens zwei Autos brannten völlig aus, wie das Fernsehen berichtete.

Die Autonomen hatten zuvor vor dem Parlament lautstark die Schließung von Hochsicherheitsgefängnissen gefordert. Zudem verlangten sie die Freilassung aus Gesundheitsgründen eines zu mehrfacher lebenslänglicher Haftstrafe verurteilten Terroristen. Sie beschmierten die Mauern im Hof des Parlamentes mit Sprüchen "Nieder mit der Demokratie" und "Das Parlament soll brennen". Die Polizei setzte Tränengas ein. 

Autonome halten seit einigen Tagen mit gleichen Forderungen mehrere Universitätsgebäude besetzt. Die griechischen Oppositionsparteien werfen dem linken Regierungschef Alexis Tsipras vor, "zu sanft" mit den Autonomen umzugehen.

dpa

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