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CDU-Außenpolitiker will deutsche Tornados gegen den IS

Konflikte CDU-Außenpolitiker will deutsche Tornados gegen den IS

Nach der Entscheidung über den Abzug der Bundeswehr-Soldaten aus der Türkei wirbt der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter für eine andere Beteiligung Deutschlands in der Krisenregion.

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Ein Tornado der Luftwaffe in Jagel. CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter wirbt für einen Einsatz deutscher Tornados gegen die Terrormiliz IS.

Quelle: Carsten Rehder/Archiv

Berlin. Sinnvoll wäre aus seiner Sicht der Einsatz deutscher "Tornado"-Aufklärungsflugzeuge gegen die Terrormiliz IS. Diese könnten an der Beobachtung von Bewegungen und Aufmarschgebieten des Islamischer Staats (IS) im westlichen und nördlichen Irak sowie im nördlichen Syrien mitwirken, sagte Kiesewetter am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur.

Aus Unionskreisen hieß es, es sei nicht auszuschließen, dass die Anti-IS-Koalition von Deutschland demnächst mehr fordern werde. Mögliche Gespräche dazu seien aber vor September nicht zu erwarten.

Die Bundesregierung hatte am Samstag angekündigt, dass die in der Türkei stationierte "Patriot"-Raketenabwehreinheit der Bundeswehr wegen der inzwischen nur noch geringen Bedrohung im kommenden Januar abgezogen wird. Die im Südosten stationierten Soldaten sind seit Anfang 2013 in der Stadt Kahramanmaras, um mögliche Angriffe der syrischen Armee abzuwehren.

dpa

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Kampfjets aus Jagel
Foto: Sonderstellung: Die Tornados aus dem Taktischen Luftwaffengeschwader 51 der Luftwaffenbasis in Jagel sind die einzigen in der deutschen Luftwaffe mit der Fähigkeit zur Aufklärung.

Im Kampf gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ kommen nun auch Soldaten aus Schleswig-Holstein zum Einsatz. Als Konsequenz aus den Anschlägen in Paris will die Bundesregierung vier bis sechs Tornados des Aufklärungsgeschwaders 51 aus Jagel zur Unterstützung der Luftangriffe nach Syrien schicken.

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