27 ° / 11 ° heiter

Navigation:
Dreyer räumt Fehler des Ministeriums bei Hahn-Verkauf ein

Luftverkehr Dreyer räumt Fehler des Ministeriums bei Hahn-Verkauf ein

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) hat Fehler des Innenministeriums beim geplatzten Verkauf des Flughafens Hahn eingeräumt - ihr Verhalten aber gerechtfertigt.

Voriger Artikel
Umfrage: Keine Mehrheit für weiteres Brexit-Referendum
Nächster Artikel
Nordkorea feuert Rakete von U-Boot aus ab

Eine Boeing 747 des chinesischen Frachtfliegers Yangtze River Express steht auf dem Flughafen Frankfurt/Hahn.

Quelle: Thomas Frey/Archiv

Mainz/Berlin. "Verantwortung übernehmen, heißt für mich nicht sofort, einen Minister zu entlassen. Persönliche Verantwortung heißt für mich, dass der Minister sich dann kümmert, dass das Verkaufsverfahren auch erfolgreich beendet wird", sagte Dreyer der "Bild"-Zeitung (Samstag) mit Blick auf Innenminister Roger Lewentz (SPD).

Das Land hatte den Verkauf des Flughafens an einen chinesischen Bieter gestoppt, nachdem vereinbarte Zahlungen ausblieben. Auf die Frage, wer Fehler gemacht habe, sagte Dreyer: "Nicht auf alles gibt es eine einfache und schnelle Antwort." Die Fehlersuche dauere an, in der Regierung und der beauftragten Beratungsgesellschaft KPMG. Im Nachhinein sei es ein Fehler gewesen, dass der Prozess vom Innenministerium nicht noch enger begleitet worden sei.

Dreyer verwies auf die geplante Strafanzeige gegen den chinesischen Bieter, der kriminelle Absichten gehabt und die Beratungsfirma und das Innenministerium getäuscht habe. Die Regierungschefin muss sich kommenden Donnerstag einem Misstrauensantrag im Landtag stellen.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Testen Sie die KN

Digitales Abo, ePaper,
klassische Tageszeitung
online buchen & testen!

Sagen Sie es uns!

Vorschläge oder Kritik?
Schreiben Sie
der Redaktion!

Anzeige
ANZEIGE
Mehr aus Nachrichten: Politik aus der Welt 2/3