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Dutzende Tote bei Kämpfen im Jemen

Konflikte Dutzende Tote bei Kämpfen im Jemen

Bei saudischen Luftangriffen und Kämpfen zwischen verfeindeten örtlichen Milizen sind im Jemen Dutzende Menschen getötet worden, die meisten von ihnen Zivilisten.

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Mehr als 1200 Menschen sind in den vergangenen Wochen bei Kämpfen zwischen schiitischen Huthi-Rebellen und regierungstreuen Milizen im Jemen getötet worden.

Quelle: Yahya Arhab

Sanaa/Aden/New York. Kampfjets der von Saudi-Arabien geführten Allianz bombardierten ein Wohnviertel in Sanaa. Mindestens 20 Bewohner starben und 50 weitere erlitten Verletzungen, berichteten Krankenhausärzte in der jemenitischen Hauptstadt.

Mehrere Häuser seien von den Bomben in Trümmer gelegt worden, sagten Augenzeugen. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon bezeichnete die Tötung von Zivilisten und die Zerstörung von UN-Gebäuden als Verstoß gegen das Völkerrecht.

Das arabisch-sunnitische Militärbündnis greift seit dem 26. März aus der Luft Stellungen und Waffenlager der schiitischen Huthi-Rebellen an. Die aus dem Norden des Landes stammenden Aufständischen kämpfen gegen sunnitische Milizen und Sicherheitskräfte, die loyal zu dem ins Ausland geflohenen Präsidenten Abed Rabbo Mansur Hadi stehen.

In der südlichen Hafenstadt Aden lieferten sich Huthis und regierungstreue Milizen schwere Kämpfe. Dabei wurden mindestens 21 Menschen, unter ihnen 13 Zivilisten getötet, berichteten Augenzeugen. Die Anti-Huthi-Milizen hatten am selben Tag eine zweistündige humanitäre Waffenruhe ausgerufen. Die Rebellen hätten sich aber nicht daran gebunden gefühlt, sagten Augenzeugen. Sie schossen auf Menschen, die mit weißen Fahnen aus ihren Häusern kamen, um sich nach tagelangen Kämpfen mit dem Nötigsten zu versorgen. 

UN-Generalsekretär Ban äußerte seine Besorgnis über die anhaltenden Kämpfe im Jemen. Mehr als 1200 Menschen seien in den vergangenen Wochen getötet worden, weitere 300 000 aus ihren Häusern geflohen, teilte Ban laut Mitteilung der Vereinten Nationen in New York vom Donnerstag (Orszeit) mit. Die Angriffe seien nicht akzeptabel.

dpa

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