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Eidgenossen stimmen über Verhüllungsverbot ab

Schweiz Eidgenossen stimmen über Verhüllungsverbot ab

Die Schweiz wird über ein Verschleierungsverbot abstimmen. Kurz vor Ablauf der Sammelfrist konnten die Befürworter die nötige Anzahl von 100.000 Unterschriften vorweisen, um ihren Kampf gegen die Verhüllung auf eidgenössischen Straßen in Gang zu bringen.

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Eine Frau, mit Nikab und Abbaja bekleidet, geht in Genf durch die Stadt.

Quelle: dpa

Genf. Die Schweizer werden auf nationaler Ebene über ein Verhüllungsverbot abstimmen. Eine Gruppe rechtsnationaler Eidgenossen habe die nötigen 100.000 Unterschriften für eine Volksabstimmung gesammelt, berichtete die „ Neue Zürcher Zeitung“ am Mittwoch.

Gemäß einer Umfrage der Zürcher „Sonntags-Zeitung“ spricht sich eine breite Mehrheit der Schweizer von 71 Prozent für das sogenannte Burka-Verbot aus. Die landesweite Abstimmung könnte 2019 stattfinden.

Im Kanton Tessin gilt Verhüllungsverbot bereits

Die Befürworter des Verhüllungsverbots wie Walter Wobmann von der Schweizerischen Volkspartei wollten ein „Zeichen gegen den extremen Islam und politische Chaoten“ setzen, hieß es. Die Gegner eines Verhüllungsverbots kündigten ihren Widerstand an.

Zunächst wollen die Befürworter die Bögen mit den Unterschriften am Freitag bei der Bundeskanzlei in Bern einreichen. Im italienisch-sprachigen Kanton Tessin ist bereits seit 2016 das Verhüllen des Gesichts im öffentlichen Raum verboten.

Von RND/epd

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