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EU-Kommission lädt Staaten zur "Koordinierung"

Grenzkontrollen EU-Kommission lädt Staaten zur "Koordinierung"

Nach der Einführung von Grenzkontrollen in Schweden und Dänemark lädt EU-Innenkommissar Dimitris Avramopoulos Regierungsvertreter zu einem Treffen. "Das Ziel dieses Treffens ist es, die Koordinierung zwischen den betroffenen Ländern zu verbessern, um eine bessere Bewältigung des Migrationsdrucks sicherzustellen", sagte ein Sprecher der EU-Kommission.

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Dänische Polizisten haben am Grenzübergang Krusa bei Flensburg eine Kontrollstelle errichtet.

Quelle: Carsten Rehder/dpa

Brüssel. Neben der dänischen Migrationsministerin Inger Støjberg und ihrem schwedischen Kollegen Morgan Johannson soll auch der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Ole Schröder, an der Zusammenkunft am Mittwochmorgen teilnehmen.

Dänische Grenzschützer kontrollieren für zunächst zehn Tage stichprobenartig die Pässe von Reisenden an der deutschen Grenze. Schweden überprüft an der Grenze zu Dänemark seit Montag jeden Passagier in Zügen, Bussen und auf Fähren auf dem Weg ins eigene Land. Schweden will mit den Kontrollen den Andrang von Flüchtlingen eindämmen, darauf reagierte Dänemark.

Nach erster Einschätzung sind Kontrollen legal

Die dänischen Grenzkontrollen stünden nach erster Einschätzung im Einklang mit den Regeln, erklärte eine Sprecherin der EU-Kommission. Dänemark gehört wie die meisten anderen EU-Staaten dem Schengen-Raum an, in dem Grenzkontrollen nur in Ausnahmefällen erlaubt sind.

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Passkontrollen in Dänemark
Foto: In den Autos an der dänischen Grenze Krusau wurden die Insassen kontrolliert.

Domino-Effekt in Skandinavien: Nach Schweden hat nun auch Dänemark wieder Grenzkontrollen eingeführt, um den Zuzug von Flüchtlingen zu beschränken. Im Landeshaus Kiel äußerten Vertreter aller Parteien erhebliche Kritik.

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