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Inhaftierter Neonazi soll im NSU-Prozess als Zeuge aussagen

Prozesse Inhaftierter Neonazi soll im NSU-Prozess als Zeuge aussagen

Im NSU-Prozess will das Münchner Oberlandesgericht heute die Vernehmung des inhaftierten Kasseler Neonazis Bernd T. fortsetzen. Nach dem Auffliegen der rechten Terrorzelle hatte er bei der Polizei behauptet, er wisse von Besuchen der mutmaßlichen NSU-Terroristen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt in Kassel.

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Halit Yozgat war das neunte Mordopfer des «Nationalsozialistischen Untergrunds». Er führte dieses Internetcafé in Kassel.

Quelle: Uwe Zucchi/Archiv

München. Diese Besuche sollen kurz vor dem Mord an Halit Yozgat im Jahr 2006 stattgefunden haben, wofür die Ermittler bisher allerdings keine Bestätigung gefunden haben.

Yozgat war das neunte Mordopfer des "Nationalsozialistischen Untergrunds". Er führte ein Internetcafé in Kassel. Der Mord ist einer der zehn überwiegend rassistisch motivierten Morde, für die Beate Zschäpe in München als Mittäterin angeklagt ist.

Bei seinem ersten Auftritt vor dem Münchner Gericht war T. martialisch mit Armeehose, Springerstiefeln und Bomberjacke gekleidet gewesen. Seiner zweiten Ladung Ende April war er nicht gefolgt. Mittlerweise sitzt er in U-Haft, weil er einen Mann in seiner Wohnung gefangen gehalten haben soll.

dpa

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