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Iran: Frist für Atomabkommen könnte verlängert werden

Konflikte Iran: Frist für Atomabkommen könnte verlängert werden

Nach Angaben des iranischen Vizeaußenminister Abbas Araghchi könnte die Frist vom 30. Juni für ein Atomabkommen verlängert werden. Zuvor hatte auch Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei einer möglichen Verlängerung der Frist gesprochen.

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Chamenei hat im Atomstreit mit dem Westen ein umfassendes Abkommen grundsätzlich befürwortet.

Quelle: Abedin Taherkenareh/Archiv

Teheran. n. "Ein gutes Abkommen ist wichtiger als eine Frist einzuhalten", sagte Araghchi am Donnerstag in einem Live-Interview mit dem Nachrichtensender IRINN. Ob eine Verlängerung notwendig werden könnte, sei derzeit aber nicht zu sagen, betonte die Nummer zwei in der iranischen Atomdelegation. 

Außerdem bedankte er sich für Chameneis Unterstützung bei den bevorstehenden Verhandlungen. Die Tatsache, dass der Führer dem Atomteam eine freie Hand hinsichtlich der Verhandlungsstrategie gewährt hatte, motiviere das Atomteam.

Chamenei hatte am Donnerstag in seiner ersten Stellungnahme zur Grundsatzeinigung im Atomstreit mit dem Westen ein umfassendes Abkommen grundsätzlich befürwortet. Allerdings sei ein endgültiger Erfolg noch nicht sicher. Araghchi betonte: "Die Einigung ist definitiv noch kein Abkommen, es sind nur Eckpunkte, die bis Juni ausgearbeitet werden müssen".

dpa

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