17 ° / 15 ° Regenschauer

Navigation:
Pistole statt Taser: US-Reservepolizist tötet Schwarzen

Kriminalität Pistole statt Taser: US-Reservepolizist tötet Schwarzen

Aus dem US-Bundesstaat Oklahoma wird ein neuer Fall tödlicher Polizeigewalt gemeldet. In der Stadt Tulsa griff ein 73-jähriger weißer Reserveoffizier bei einer Razzia statt zu seinem Elektroschocker zu einer Pistole und schoss auf einen flüchtenden schwarzen Mann.

Voriger Artikel
Wilders beschert Pegida nicht den erhofften Zulauf
Nächster Artikel
Weiterer Cyber-Angriff auf belgische Zeitung "Le Soir"

Elektroschocker (Taser) ähneln Schusswaffen nur bedingt. Foto: Peter Endig/Archiv- und Symbolbild

Tulsa. Der Mann starb später im Krankenhaus, wie der örtliche Sender News 9 und CBS News berichteten. Zu dem Vorfall kam es bereits am vergangenen Donnerstag, als die Polizei den wegen Drogendelikten vorbestraften Mann dingfest machen wollte. Als er eine Reihe von Polizeiautos sah, ergriff der Mann die Flucht und wurde von Polizisten zu Fuß verfolgt.

Die Szene wurde von körpermontierten Polizeikameras aufgenommen. Auf dem Video ist der Offizier dem Bericht zufolge mit den Worten zu hören: "Oh, ich habe ihn angeschossen. Das tut mir leid." Der Mann starb später im Krankenhaus. Der Fall wird untersucht.

In den USA ist es in den vergangenen Monaten wiederholt zu tödlichen Schüssen weißer Polizisten auf Schwarze gekommen. Der Tod des schwarzen Teenagers Michael Brown in Ferguson (Missouri) im August vergangenen Jahres führte zu Straßenprotesten.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten: Politik aus der Welt 2/3