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Prozess gegen 95-jährigen KZ-Sanitäter von Auschwitz vertagt

Prozesse Prozess gegen 95-jährigen KZ-Sanitäter von Auschwitz vertagt

Der Prozess gegen einen ehemaligen SS-Sanitäter aus dem KZ Auschwitz vor dem Landgericht Neubrandenburg ist gleich zum Auftakt vertagt worden. Der 95-jährige Angeklagte sei krank, teilte das Gericht mit.

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Im Landgericht Neubrandenburg fanden strenge Einlasskontrollen statt.

Quelle: Bernd Wüstneck

Neubrandenburg. Er habe unter anderem hohen Blutdruck und Selbstmordgedanken. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Rentner aus einem Dorf bei Neubrandenburg Beihilfe zum Mord in mindestens 3681 Fällen vor.

Der Ex-SS-Mann soll ab Mitte August 1944 einen Monat in Auschwitz-Birkenau stationiert gewesen sein. In der Zeit seien dort 14 Deportationszüge mit Häftlingen angekommen. Von diesen seien mindestens 3681 Menschen umgebracht worden. Die Verteidigung bestreitet eine Schuld ihres Mandanten.

dpa

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Foto: Die Eröffnung des Verfahrens vor dem Landgericht Kiel ist noch nicht bestätigt.

Vor einer Entscheidung über ein Verfahren gegen eine 92-jährige ehemalige SS-Helferin im Konzentrationslager (KZ) Auschwitz, sieht das Landgericht Kiel Klärungsbedarf. Die Jugendkammer habe Nachfragen zu dem fachärztlichen Gutachten zur Verhandlungsfähigkeit, sagte Gerichtssprecher Sebastian Pammler.

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