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US-Zerstörer beschossen

Seeweg zum Suezkanal US-Zerstörer beschossen

Die Situation am dem Seeweg zum Roten Meer und zum Suezkanal spitzt sich zu: Auf einen US-Zerstörer wurden von Unbekannten zwei Raketen abgefeuert, die ihr Ziel jedoch verfehlten.

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Der US-Zerstörer "Mason" wurde vor der Küste Jemens mit Raketen beschossen.

Quelle: Frank Behling

Jemen. Der Vorfall ereignete sich am Sonntag, erklärte das US-Verteidigungsministeriums am Montagmorgen. Vor der Küste des Jemen im Roten Meer sei der US-Zerstörer USS „Mason“ beschossen worden Beide Raketen unbekannter Bauart seien aber auf dem Weg zum Schiff ins Meer gestürzt und hätten somit ihre Ziele nicht getroffen. Verletzt wurde niemand. Auch der in Norfolk beheimatete Zerstörer wurde nicht beschädigt.Bereits am 1. Oktober hatten Rebellen der Huthi-Bewegung vor der jemenitischen Küste die Schnellfähre „Swift“ mit Raketen in Brand geschossen und schwer beschädigt. Als Reaktion auf diesen Angriff und zur Sicherung des Seewegs schickte die US Marine die Zerstörer „Mason“ und „Nitze“ sowie das Landungsschiff „Ponce“ in das Seegebiet.   Die Küste des Jemen grenzt an das Rote Meer und das Bab al-Mandab. Diese Meerenge müssen alle Schiffe auf dem Weg zum Suezkanal durchqueren. Im Jemen tobt seit Jahren ein Bürgerkrieg zwischen jemenitischen Regierungstruppen und den aus dem Iran unterstützten Huthi-Rebellen, ide eine radikalen Schiiten-Bewegung ist. Im jemenitischen Hafen Aden wurde fast auf den Tag genau vor 16 Jahren ein Schwesterschiff der „Mason“ angegriffen. Am 12. Oktober 2000 starben bei einem Bombenanschlag  auf die „Cole“ 17 amerikanische Seeleute, 37 wurden verletzt. Der Anschlag wurde damals von Mitgliedern der Terrorgruppe Al Kaida verübt.

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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