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Waffenstillstand in Kolumbien in Kraft getreten

Konflikte Waffenstillstand in Kolumbien in Kraft getreten

Nach 52 Jahren des Konflikts ist ein endgültiger Waffenstillstand zwischen den kolumbianischen Sicherheitskräften und der linken Guerillaorganisation Farc in Kraft getreten.

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Bislang investierte die Regierung pro Jahr rund drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts in den Kampf gegen illegale Gruppen.

Quelle: Christian Escobar Mora

Bogotá. "An diesem 29. August beginnt eine neue Geschichte in Kolumbien. Die Waffen schweigen. Der Krieg mit den Farc ist vorbei", schrieb Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos auf Twitter.

In der vergangenen Woche hatten sich die Regierung und die Rebellen nach fast vierjährigen Verhandlungen in Kuba auf ein Friedensabkommen geeinigt. Der Vertrag sieht unter anderem eine politische Beteiligung der Guerilla und eine Sonderjustiz für die Aufarbeitung der Verbrechen beider Seiten vor. Am 2. Oktober sollen die Kolumbianer in einem Referendum über das Abkommen entscheiden.

Seit rund einem Jahr galt in Kolumbien bereits eine weitgehend eingehaltene Waffenruhe. Es gab kaum noch bewaffnete Auseinandersetzungen. Seit Mitte der 1960er Jahre waren in dem ältesten Konflikt Lateinamerikas mehr als 220 000 Menschen ums Leben gekommen und Millionen vertrieben worden.

dpa

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