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42 000 Unterschriften für Gottesbezug in Landesverfassung

Verfassung 42 000 Unterschriften für Gottesbezug in Landesverfassung

Für die Aufnahme eines Gottesbezugs in die schleswig-holsteinische Landesverfassung hat eine Volksinitiative mehr als 42 000 Unterschriften gesammelt. "Wir sind außerordentlich stolz", sagte Ex-Regierungschef Peter Harry Carstensen als Vertreter der Initiative am Dienstag bei der Übergabe an Landtagspräsident Klaus Schlie (beide CDU).

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Die Initiative sammelte mehr als die notwendigen 20 000 Unterschriften. Foto: Marcus Brandt/Archiv

Kiel. Nun muss sich das Parlament erneut mit der Frage befassen. Dafür hätten schon 20 000 Unterschriften gereicht. Schlie zeigte sich beeindruckt vom Erfolg der erst im März gestarteten Initiative und kündigte eine sehr intensive Auseinandersetzung mit dem Thema im Landtag an.

Das Parlament hatte die Verfassung im Oktober geändert, wobei die für einen Gottesbezug nötige Zweidrittel-Mehrheit nicht zustande kam. Inzwischen zeichnet sich die Chance für einen Kompromiss ab, den Befürworter und bisherige Gegner akzeptieren könnten.

Für den Gottesbezug haben sich auch Vertreter der Kirchen, der Juden und der Muslime eingesetzt. Die Religionen verbindende Initiative habe Großes geleistet, sagte der evangelische Bischof Gothart Magaard. "Selten wurde so viel und so respektvoll über Gott und den Glauben diskutiert wie in den vergangenen Monaten", meinte Erzbischof Stefan Heße. Dieses beeindruckende Engagement tue dem Land sehr gut.

dpa

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