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5000. Stolperstein zum Gedenken an die NS-Opfer in Hamburg

Gesellschaft 5000. Stolperstein zum Gedenken an die NS-Opfer in Hamburg

In Hamburg-Neustadt verlegt der Künstler Gunter Demnig heute den 5000. Stolperstein der Hansestadt. Gemeinsam mit Bürgerschaftspräsidentin Carola Veit (SPD) wird im Valentinskamp 46 dem Baby Bela Feldheim und seiner Familie gedacht.

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Mit dem 5000. Stein wird einem jüdischen Baby und seiner Familie gedacht.

Quelle: Ch.Charisius/Archiv

Hamburg. Das kleine Mädchen war noch nicht 18 Monate alt, als es 1942 mit seiner Mutter Ella und seiner Schwester Ingeborg nach Auschwitz deportiert und ermordet wurde. Auch für Ingeborg und Ella Feldheim werden Stolpersteine gesetzt.

Bereits eine Stunde vorher (10.30 Uhr) will Demnig einen Stolperstein für Sonia Wechsler in der Hohe Weide 74 in Hamburg-Eimsbüttel verlegen. Sie war 1940 mit 135 weiteren Juden aus Hamburg nach Brandenburg an der Havel deportiert und am selben Tag mit Gas ermordet worden. Mehr als zwanzig Angehörige von Sonia Wechsler sollen eigens aus Israel zur Stolpersteinverlegung anreisen.

Gunter Demnig hatte vor 15 Jahren den ersten Stolperstein in Hamburg gelegt. 56 000 der Messingplättchen gibt es mittlerweile auf europäischen Gehwegen.

dpa

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