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700 Menschen bei Demonstration gegen Abriss von "KoZe"

Demonstrationen 700 Menschen bei Demonstration gegen Abriss von "KoZe"

Rund 700 Menschen haben im Hamburger Stadtgebiet gegen den Abriss des linksalternativen "Kollektiven Zentrums" (KoZe) demonstriert. Während des Protestzuges vom Hamburger Münzviertel bis nach Hamburg-St.

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Demonstrant hält ein Schild mit der Aufschrift «KoZe bleibt unerzogen».

Quelle: D. Bockwoldt/Archiv

Hamburg. Pauli seien am Mittwochabend zwar ein paar Böller geflogen, im Grunde seien die Teilnehmer aber friedlich geblieben, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstagmorgen.

Um Platz für Wohncontainer zu schaffen, hatten Bauarbeiter unter Polizeischutz am Mittwochmittag mit dem Abriss einiger Nebengebäude des Zentrums begonnen. Die Container auf dem Gelände sollen zur Unterbringung von Obdachlosen im Winter verwendet werden. Bereits während der Abrissarbeiten war es zu friedlichen Protesten gekommen - die Betreiber befürchteten einen Abriss des eigentlichen Zentrums.

Der Sprecher der Finanzbehörde betonte, dass mit den Abrissarbeiten ausschließlich bei nicht vermieteten Teilen der ehemaligen Gehörlosenschule begonnen worden sei. Die ehemalige Kita, die das "Kollektive Zentrum" nutzt, sei nicht angetastet worden.

Die Stadt hatte das 8500 Quadratmeter große Areal an den Investor HBK verkauft, der dort 400 Wohnungen bauen will. Das Zentrum ist am Donnerstag Thema einer aktuellen Stunde in der Hamburger Bürgerschaft.

dpa

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