21 ° / 12 ° wolkig

Navigation:
Akw Brunsbüttel: Erörterungstermin für Abrisspläne beendet

Atom Akw Brunsbüttel: Erörterungstermin für Abrisspläne beendet

Die Sorge vor Stahlenfolgen im Zusammenhang mit dem geplanten Abriss des Atomkraftwerks Brunsbüttel hat einen zweitägigen Erörterungstermin dominiert. Einwendern reiche es nicht aus, dass die Betreibergesellschaft bei ihren Vorhaben die Grenzwerte der Strahlenschutzverordnung einhalte, teilte das Umweltministerium am Mittwoch in Kiel mit.

Voriger Artikel
Koalition gibt 60 Millionen mehr aus
Nächster Artikel
Kühne: Fahrradstadt Hamburg ist "Schildbürgerstreich"

AKW Brunsbüttel.

Quelle: Carsten Rehder/Archiv

Brunsbüttel. Diese Grenzwerte müssten deutlich unterschritten werden.

Bis gestern Abend erörterte die Atomaufsicht vor Ort mit Anwohnern, die Bedenken gegen die Pläne haben - insgesamt rund 260 unterschiedliche Einwendungen. Daran nahmen 30 Gegner und Sachbeistände sowie zahlreiche Zuschauer teil. "Dass die verbliebenen Einwender kurz vor Schluss die Veranstaltung verließen, finde ich bedauerlich. Wir werden aber weiterhin die Türen offen halten", sagte Energieminister Robert Habeck (Grüne).

Der Brunsbütteler Meiler ist seit 2007 wegen technischer Pannen nicht mehr am Netz. Betreiber Vattenfall hatte Ende 2012 den Rückbau des Kraftwerks beantragt. Gegen das Vorhaben haben fast 900 Menschen schriftlich Bedenken vorgetragen. Die Atomaufsicht will 2017 über den Antrag entscheiden. Rückbau und Abriss des Meilers werden voraussichtlich 15 Jahre dauern.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Sagen Sie es uns!

Vorschläge oder Kritik?
Schreiben Sie
der Redaktion!

Testen Sie die KN

Digitales Abo, ePaper,
klassische Tageszeitung
online buchen & testen!

Anzeige
ANZEIGE
Mehr aus Nachrichten: Politik 2/3