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Albig: "Friesenhof"-Ausschuss kostet nur Zeit

Soziales Albig: "Friesenhof"-Ausschuss kostet nur Zeit

Der geplante Landtags-Untersuchungsausschuss zum Umgang des Sozialministeriums mit den "Friesenhof"-Mädchenheimen in Dithmarschen hat nach Ansicht von Ministerpräsident Torsten Albig keine gravierende politische Bedeutung.

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Das «Friesenhof»-Jugendheim in Hedwigenkoog.

Quelle: Carsten Rehder/Archiv

Kiel. "Es wird uns zeitlich belasten, denn das ist ja der Sinn, dass wir Ressourcen binden müssen", sagte der SPD-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. Aber das gelte auch für die Opposition.

"Wir werden das in Demut ertragen und so organisieren, dass wir diese verwaltungsmäßige Belastung bewältigen - das ist es dann aber auch", sagte Albig. "Die politische Erkenntnis, ob wir eine Akte fälschlicherweise auf Seite 12 und nicht auf Seite 1 abgeheftet haben, wird möglicherweise für die künftige Aktenordnung von Bedeutung sein, aber mehr nicht."

Viel sinnvoller wäre es, nicht in einem Untersuchungsausschuss, darüber zu reden, wie eine gute Betreuung schwieriger junger Menschen sichergestellt werden kann, sagte Albig. "Dafür scheint sich die Opposition nur sehr begrenzt zu interessieren". Die Heime wurden geschlossen, nachdem Berichte über fragwürdige Erziehungsmethoden aufgekommen waren.

dpa

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