27 ° / 11 ° heiter

Navigation:
Albig bittet Merkel in Brief um Finanzhilfe für Flüchtlinge

Finanzen Albig bittet Merkel in Brief um Finanzhilfe für Flüchtlinge

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) hat einem Medienbericht zufolge in einem Brief an Kanzlerin Angela Merkel (CDU) um Finanzhilfe gebeten, um die Kosten für Asylbewerber zu bewältigen.

Voriger Artikel
"Blitzer" ab Sommer auf der Rader Hochbrücke
Nächster Artikel
Fraktionen horten Zuschüsse

Torsten Albig sieht den Bund in der Pflicht.

Quelle: Markus Scholz/Archiv

Kiel. In dem Schreiben bitten Albig und Finanzministerin Monika Heinold (Grüne) Merkel und Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) "herzlich" um eine dauerhafte Beteiligung an den Kosten, die Länder und Kommunen zur Finanzierung der Flüchtlingspolitik aufwenden müssten, wie der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag sh:z berichtete.

Schleswig-Holstein leiste gern seinen Beitrag zur Bewältigung der "nationalen Aufgabe der Versorgung, Unterbringung und Integration von Flüchtlingen", schreiben Albig und Heinold den Angaben zufolge weiter. "Allerdings sind wir uns nicht sicher, ob wir ausreichend Mittel zur Verfügung stellen, wenn wir von einem Zugang von 15 000 Flüchtlingen ausgehen."

Unter den Vorgaben der Schuldenbremse stehe Schleswig-Holstein vor dem Problem, "dass die Finanzierung der Flüchtlinge bei Kommunen und Ländern zu erheblichen Einsparungen an anderer Stelle führen würde, wenn sich der Bund nicht verstärkt und spürbar an den Ausgaben beteiligt", heißt es in dem Schreiben.

In den "Kieler Nachrichten" plädierte Albig für eine sofortige Eingliederung von Flüchtlingen ins Berufsleben. Ziel sei eine Integration vom ersten Tag an. Es sei falsch, auf eine Entscheidung im Asylverfahren zu warten, schrieb der Ministerpräsident in einem Beitrag für die Wochenendbeilage der "Kieler Nachrichten". "Wenn Flüchtlinge sich einbringen können, bringt das nicht nur sie selbst voran, sondern auch unser Gemeinwohl", betonte der SPD-Politiker.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Deutsche Presse-Agentur dpa

Sagen Sie es uns!

Vorschläge oder Kritik?
Schreiben Sie
der Redaktion!

Testen Sie die KN

Digitales Abo, ePaper,
klassische Tageszeitung
online buchen & testen!

Anzeige
ANZEIGE
Mehr aus Nachrichten: Politik 2/3