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Albig setzt auf Fortsetzung guter Zusammenarbeit mit Dänemark

Wahlen Albig setzt auf Fortsetzung guter Zusammenarbeit mit Dänemark

Trotz des Rechtsrucks bei der Parlamentswahl in Dänemark setzt Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) auf eine Fortsetzung der guten Zusammenarbeit mit dem nördlichen Nachbarland.

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Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig (SPD).

Quelle: Carsten Rehder/Archiv

Kiel. "Dass ich als Sozialdemokrat für diese Wahl persönlich klare Präferenzen gehabt habe, ist klar", sagte Albig am Freitag. "Das Verhältnis und die Zusammenarbeit zwischen unseren Ländern dürfen aber nie von Parteifarben abhängen." Der Kontakt zwischen Kiel und Kopenhagen sei unter der rot-grün-blauen Landesregierung enger als je zuvor.

Schleswig-Holstein respektiere, dass die Dänen die Kriminalität aus dem Ausland offensichtlich stärker bekämpfen wollen, sagte Albig. Dies sei innere Angelegenheit Dänemarks. Die Einrichtung von permanenten Kontrollen auf der gemeinsamen Grenze lehne er ab. "Die Grenze ist unser beider Grenze und wir erwarten, dass eine Lösung gefunden wird, ohne dass wieder dänische Zoll- und Polizeibeamte Kontrollen an der Grenze durchführen." Dies würde nicht nur das grenzüberschreitende deutsch-dänische Leben beeinträchtigen, sondern auch die Freizügigkeit in Europa zurückdrehen. Die Landesregierung werde den Dialog mit der künftigen dänischen Regierung suchen.

dpa

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