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Albig von Papst Franziskus zur Privataudienz empfangen

Regierung Albig von Papst Franziskus zur Privataudienz empfangen

Papst Franziskus hat den schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Torsten Albig am Montag zu einer Privataudienz im Vatikan empfangen. Der SPD-Politiker sprach nach Angaben der Staatskanzlei rund 30 Minuten mit dem Oberhaupt der katholischen Kirche in dessen Amtssitz.

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Torsten Albig (SPD), Ministerpräsident Schleswig-Holsteins, spricht.

Quelle: Markus Scholz/ Archiv

Vatikanstadt. "Es war ein sehr bewegendes und intensives Gespräch mit einer sehr beeindruckenden Persönlichkeit", sagte Albig. Der Papst habe sich positiv über die Flüchtlingspolitik in Deutschland geäußert.

Zu den Gesprächsthemen gehörte laut Staatskanzlei auch die Enzyklika "Laudato Si" des Papstes, die sich mit Umwelt- und Klimaschutz befasst. Ein weiteres Thema waren die "Lübecker Märtyrer" - drei katholische Priester und ein evangelischer Pastor. Sie waren 1943 hingerichtet worden, weil sie gegen die Verbrechen des Nazi-Regimes Stellung bezogen hatten. Die Priester wurden 2011 in Lübeck seliggesprochen, des evangelischen Pastors wurde ehrend gedacht.

Nach der Privataudienz traf Albig mit Kardinalstaatssekretär Pietro Kardinal Parolin zusammen. Nach Angaben des Erzbistums Hamburg waren auch das Thema Gottesbezug in der Landesverfassung - dieser hatte im Kieler Parlament nicht die erforderliche Mehrheit gefunden - und die Energiewende zentrale Punkte bei den Gesprächen im Vatikan. An diesen nahm auch Erzbischof Stefan Heße teil. Zur Delegation des Ministerpräsidenten gehörten ebenfalls Verkehrsminister Reinhard Meyer (SPD) und CDU-Fraktionschef Daniel Günther.

dpa

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