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Albig zu Übergriffen: Nicht Maß und Mitte verlieren

Kriminalität Albig zu Übergriffen: Nicht Maß und Mitte verlieren

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig hat einen ausgewogenen öffentlichen Umgang mit tatsächlichen oder vermeintlichen Übergriffen unter Beteiligung von Flüchtlingen oder Asylbewerbern angemahnt.

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Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig (SPD).

Quelle: Ole Spata/Archiv

Kiel. Medien, Politik und Gesellschaft dürften nicht das Maß verlieren, sagte der SPD-Politiker am Dienstag in Kiel. "Ich finde jede Art von sexuellen Übergriffen unerträglich. Es ist aber wichtig, dass wir jetzt nicht Bilder produzieren, die das Gefühl in der Öffentlichkeit vermitteln, als hätten wir es nur noch mit Vergewaltigern oder mit sexuellen Übergriffen zu tun."

In großen Gruppen von Menschen, ob deutschstämmig oder nicht, gebe es immer welche, die sich nicht an die Regeln halten, sagte Albig vor dem Hintergrund der jüngsten Vorfälle im Kieler Einkaufszentrum "Sophienhof" und eines Vergewaltigungsverdachts in Norderstedt. "Da müssen wir aufpassen, dass wir nicht Maß und Mitte verlieren und damit Dinge provozieren, die wir nicht wollen." Man dürfe nicht so tun, als kämen jetzt nur Kriminelle ins Land. "Die allermeisten dieser Menschen sind so friedlich wie die allermeisten von uns friedlich sind."

dpa

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