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Tausende Unterschriften gegen Erdöl-Suche

Angeln Tausende Unterschriften gegen Erdöl-Suche

Tausende Unterschriften gegen eine Ausweitung der Erdölförderung im Land hat eine Bürgerinitiative an Umweltminister Robert Habeck (Grüne) in Kiel überreicht. Mehr als 6000 Unterzeichner befürchteten, dass durch Bohrungen in der Landschaft Angeln das Trinkwasser verunreinigt werden könnte.

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Auch in Schwedeneck wurde bis in die 80er Jahre Erdöl gefördert.

Quelle: Kerstin von Schmidt-Phiseldeck

Kiel. Das sagte die Sprecherin der Initiative, Ingrid Lohstöter, nach der Übergabe am Mittwoch. „Der Boden in der Gegend ist brüchig wie ein alter Gouda“, beklagte Lohstöter von „Angeliter bohren nach“. Diese tektonischen Störungen seien auch durch eine Doktorarbeit belegt. „Wenn das Erdreich instabil ist, dann wird man dort nicht bohren können“, sagte Minister Habeck dem Norddeutschen Rundfunk (NDR). „Wir werden uns die Doktorarbeit besorgen.“ Deren Ergebnisse gelte es bei der Genehmigung zu berücksichtigen.

In Angeln sucht eine norwegische Firma seit mehreren Jahren auf einer Fläche von mehr als 180 Quadratkilometern nahe Sterup (Kreis Schleswig-Flensburg) nach Öl. Das auch für Schleswig-Holstein zuständige Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie in Niedersachsen hatte dafür zuletzt den Hauptbetriebsplan und somit Bodenproben zugelassen.

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