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Angriff auf christlichen Iraner: Angeklagter bestreitet Tat

Prozesse Angriff auf christlichen Iraner: Angeklagter bestreitet Tat

Im Prozess um einen mutmaßlich religiös motivierten Angriff auf einen christlichen Iraner in einer Hamburger Flüchtlingsunterkunft hat der Angeklagte die Tat bestritten.

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Ein Justizbeamter steht in einem Gerichtssaal in Hamburg.

Quelle: Christian Charisius/Archiv

Hamburg. "Das ist totaler Unsinn, dass ich H. geschlagen habe, weil er Christ sei", sagte der Afghane am Donnerstag in einer Erklärung, die sein Anwalt vor dem Landgericht verlas. Es habe eine Schlägerei gegeben, aber er sei es gewesen, der angegriffen wurde. Der Iraner habe zuvor den Islam beleidigt. Der Afghane, der sein Alter mit etwa 19 Jahre angab, ist wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung angeklagt. Er soll den 24 Jahre alten Iraner unvermittelt mit einem Teleskopschlagstock angegriffen und schwer verletzt haben. Das Motiv war laut Anklage Rache oder Verärgerung über den Übertritt des Iraners zum Christentum.

dpa

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