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Angriff auf christlichen Iraner: Bewährungsstrafe gefordert

Prozesse Angriff auf christlichen Iraner: Bewährungsstrafe gefordert

Im Prozess um einen Angriff eines Afghanen auf einen christlichen Iraner hat die Hamburger Staatsanwaltschaft eine Haftstrafe von einem Jahr und acht Monaten auf Bewährung gefordert.

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Der Angeklagte Mohebolla A. (li.) sitzt im Gerichtssaal in Hamburg.

Quelle: Christian Charisius/Archiv

Hamburg. Der Tötungsvorsitz habe nicht sicher nachgewiesen werden können und die Tat sei daher als gefährliche Körperverletzung zu deuten, sagte der Staatsanwalt am Mittwoch. Hinweise auf einen religiösen Hintergrund hätten sich nicht bestätigt.

Der Verteidiger plädierte vor der Jugendstrafkammer am Landgericht auf Freispruch. Das Urteil soll 1. September verkündet werden. Dem etwa 19 Jahre Afghanen wird vorgeworfen, im Oktober vergangenen Jahres den damals 24-jährigen Iraner in einer Flüchtlingsunterkunft mit einem Teleskopschlagstock angegriffen und schwer verletzt zu haben. In der Anklage hatte es geheißen, der unvermittelte Angriff sei aus Verärgerung über die Konvertierung des Iraners zum Christentum erfolgt.

dpa

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