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Antrittsbesuch bei der Bundeswehr - Gauck besucht Führungsakademie

Verteidigung Antrittsbesuch bei der Bundeswehr - Gauck besucht Führungsakademie

Erstmals seit seiner Wahl zum Bundespräsidenten vor fast einem Vierteljahr wird sich Joachim Gauck am Dienstag zu Verteidigungsfragen äußern. Bei seinem Antrittsbesuch in der Führungsakademie in Hamburg werde das Staatsoberhaupt aber keine Grundsatzrede halten, sagte ein Sprecher des Präsidialamts.

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Gauck äußert sich zu Verteidigungsfragen.

Quelle: Fredrik von Erichsen/Archiv

Hamburg. Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) wird Gauck mit militärischen Ehren empfangen, wie das Ministerium mitteilte. Nach einer Ansprache will sich der Bundespräsident über den Auftrag und die Arbeit der Führungsakademie informieren. Geplant sind Gespräche mit dem Kommandeur der Einrichtung, Generalmajor Achim Lidsba, und mit Lehrgangsteilnehmern. Voraussichtlich noch am selben Tag will de Maizière in Berlin den Zeitplan zu den geplanten Standortschließungen im Rahmen der Bundeswehrreform bekanntgeben.

Die Führungsakademie feiert am Dienstag "50 Jahre Internationaler Generalstabslehrgang" - ursprünglich sollte Gaucks Vorgänger Christian Wulff zu der Veranstaltung kommen. An der militärischen Studieneinrichtung in Hamburg werden seit 1957 Generäle, Admirale und Stabsoffiziere der Bundeswehr ausgebildet. An den Lehrgängen nehmen ständig mehr als 600 Soldaten teil, davon rund 100 ausländische Offiziere aus etwa 50 anderen Nationen.

Besonders gefordert ist die Bundeswehr derzeit bei Auslandseinsätzen, vor allem in Afghanistan, aber auch bei der Anti-Piraten-Mission "Atalanta" vor Somalia und dem UNIFIL-Einsatz vor der Küste Libanons sowie im Rahmen der KFOR-Schutztruppe im Kosovo. Dort waren erst kürzlich bei einem neuen Gewaltausbruch zwei Soldaten verletzt worden. Bis Ende 2014 will die Nato ihren Kampfeinsatz in Afghanistan beenden. Die Auslandseinsätze sind in Deutschland umstritten.

dpa

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