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Anwohner stimmen Flüchtlingsunterkunft in Nobelviertel zu

Migration Anwohner stimmen Flüchtlingsunterkunft in Nobelviertel zu

Mitten in einem der reichsten Villenviertel in Hamburg werden 190 Flüchtlinge untergebracht. Die Anwohner des wohlhabenden Stadtteils Harvestehude einigten sich jetzt nach monatelangem Streit mit dem Bezirksamt Eimsbüttel darüber.

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Torsten Sevecke ist Leiter vom Bezirksamt Eimsbüttel.

Quelle: Daniel Reinhardt

Hamburg. Am Donnerstag unterzeichneten beide Parteien einen Vergleichsvertrag. "Dieser Durchbruch ist ein guter Kompromiss", sagte Bezirksamtsleiter Torsten Sevecke.

Noch im diesem Winter sollen die Asylbewerber dann in das einstige Kreiswehrersatzamt in der Sophienterrasse ziehen. Die Unterbringung ist auf zehn Jahre begrenzt. Anschließend soll dort ein Wohnungsbau beginnen. "Meine Mandanten sind mit dem Ergebnis zufrieden", sagte Gero Tuttlewski, Rechtsanwalt der Kläger.

Ende Januar hatten Anwohner gegen die geplante Unterkunft in der Sophienterrasse erfolgreich geklagt. Ein im Mai vom Verwaltungsgericht vorgelegtes Vergleichsangebot hatten die Kläger abgelehnt.

dpa

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