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Arbeitszeit für Gymnasiallehrer soll im Norden bleiben

Schulen Arbeitszeit für Gymnasiallehrer soll im Norden bleiben

Schleswig-Holstein will an der 2010 erhöhten Arbeitszeit für Gymnasiallehrer festhalten. Es sei keine Veränderung der Pflichtstundenzahl geplant, sagte ein Sprecher des Bildungsministeriums am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur.

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Gymnasiallehrer müssen in Schleswig-Holstein 25,5 Wochenstunden unterrichten.

Quelle: M. Murat/Archiv

Kiel/Lüneburg. Hintergrund ist eine Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts in Lüneburg, das am Mittwoch die um eine Stunde erhöhte Unterrichtszeit für Gymnasiallehrer in Niedersachsen gekippt hatte. Die seit 2014 geltende Regelung sei unwirksam, weil sie gegen die Fürsorgepflicht und den Grundsatz der Gleichbehandlung verstoße. Es sei nicht klar, warum Gymnasiallehrer anders behandelt würden als andere Lehrer.

Es sei ein Urteil aus und für Niedersachsen, betonte der Kieler Ministeriumssprecher. Juristen des Hauses prüften das Urteil. Es sei nicht rechtskräftig, Niedersachsen prüfe eine Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision. Der Philologenverband forderte die Kieler Regierung auf, die Arbeitszeiterhöhung für die Gymnasiallehrer im Norden zurückzunehmen, "ohne es auf eine gerichtliche Auseinandersetzung ankommen zu lassen", wie der Landesvorsitzende Helmut Siegmon sagte. Die 2010 von der damaligen CDU/FDP-Regierung vorgenommene Anhebung - um eine auf 25,5 Wochenstunden - sei verfassungswidrig. Niedersachsen hatte auf 24,5 Stunden erhöht.

dpa

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