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Ausweitung dänischer Kennzeichen-Erfassung: Meyer besorgt

Verkehr Ausweitung dänischer Kennzeichen-Erfassung: Meyer besorgt

Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Reinhard Meyer hat sich besorgt über die Ausdehnung der Kennzeichen-Überwachung durch die dänische Polizei geäußert. "Das widerspricht dem Geist der langjährigen und guten Partnerschaft in Wirtschafts- und Verkehrsangelegenheiten mit Dänemark", sagte der SPD-Politiker am Freitag.

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Verkehrsminister Reinhard Meyer (SPD).

Quelle: Carsten Rehder/Archiv

Pattburg/Kiel. Dass die dänische Polizei von nun an Autofahrer systematisch mit digitalen Lesegeräten überprüfe, zeuge von einem Misstrauen gegenüber allen Autofahrern, die die Grenze überqueren.

Meyer trifft am Montag auf einer Sitzung der deutsch-dänischen Verkehrskommission mit seinem rechtsliberalen dänischen Amtskollegen Hans Christian Schmidt in Sonderburg zusammen. Ob das Thema Kennzeichen-Scanner dort besprochen werden kann, war nach Angaben eines Ministeriumssprechers zunächst offen.

Die dänische Polizei hatte am Vormittag angekündigt, die Testphase für die Kennzeichen-Überwachung sei beendet. Die Beamten hätten damit begonnen, Autos an der Grenze zu Deutschland sowie rund um Kopenhagen mit insgesamt 100 stationären Lesegeräten dauerhaft zu überprüfen. Zusätzlich würden 48 Streifenwagen mit den Lesegeräten ausgestattet. Nach den Sommerferien soll das System im ganzen Land installiert werden.

dpa

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