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Autobrandstifter verurteilt: Tat aus Rache an linker Szene

Prozesse Autobrandstifter verurteilt: Tat aus Rache an linker Szene

Ein Autobrandstifter ist nach einer Verurteilung in Hamburg acht Monate in Freiheit, als er in Berlin rückfällig und von Polizisten auf frischer Tat ertappt wird.

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Einer Person werden Handschellen angelegt.

Quelle: Andreas Gebert/Archiv

Berlin. Nach Anschlägen auf drei Fahrzeuge in der Hauptstadt ist er am Donnerstag zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Der einschlägig vorbestrafte 27-Jährige, der sich als Antifa-Aussteiger bezeichnete, hatte erklärt, er habe die Tat der linken Szene in die Schuhe schieben wollen - aus Rache.

Das Landgericht Berlin sprach ihn der versuchten Brandstiftung schuldig. Der Angeklagte habe im Stadtteil Lichtenberg Grillanzünder auf Reifen deponiert und angezündet. Weil Polizisten die Flammen löschen konnten, sei der Schaden mit 1300 Euro gering geblieben. Der 27-Jährige hatte in dem Prozess gesagt, er habe gehofft, die Taten würden der linken Szene angelastet. Im Urteil hieß es: "Es ist wahrscheinlich, dass sich der Angeklagte für schlechte Behandlung durch Personen aus der linken Szene rächen wollte."

Der Mann hatte bis November 2015 eine Strafe von zwei Jahren Haft wegen ähnlicher Taten in Hamburg verbüßt.

dpa

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Ein Artikel von
Deutsche Presse-Agentur dpa

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