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Awo-Beschäftigte streiken für mehr Gehalt

Tarife Awo-Beschäftigte streiken für mehr Gehalt

Zahlreiche Beschäftigte der Arbeiterwohlfahrt (Awo) in Schleswig-Holstein haben am Donnerstag ihre Arbeit niedergelegt. Allein in Neumünster versammelten sich Hunderte Menschen zu einem Warnstreik, insgesamt rief die Gewerkschaft Verdi 4000 Mitarbeiterin Schleswig-Holstein zu dem eintägigen Ausstand auf, wie eine Verdi-Sprecherin sagte.

Neumünster. "Unsere Listen waren sofort voll, wir müssen nachdrucken", erklärte sie. Nach den Anwesenheitslisten im Streiklokal zahlt die Gewerkschaft Streikgeld aus. Weitere Kundgebungen gab es am Donnerstag in Lübeck, Husum und Elmshorn.

Von dem Streik betroffen sind bis zu 150 Einrichtungen und Betriebe im Land, darunter Pflege- und Jugendheime. In ihnen gibt es eine Notversorgung. Verdi fordert für die Awo-Beschäftigten rückwirkend zum 1. Juli zwischen 2,4 und 6,4 Prozent mehr Lohn, mindestens monatlich 130 Euro brutto. So will die Gewerkschaft bis 2020 schrittweise das Lohnniveau im öffentlichen Dienst erreichen.

dpa

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