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Bärbel Boy: „Interview nicht meine Idee“

Politik Bärbel Boy: „Interview nicht meine Idee“

Die Kieler Werbestrategin Bärbel Boy hat die Verantwortung für das umstrittene „Bunte“-Interview von sich gewiesen. „Es war nicht meine Idee“, sagte die Lebensgefährtin von Noch-Ministerpräsident Torsten Albig.

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Bärbel Boy, Lebensgefährtin von Ministerpräsident Torsten Albig, sprach mit der "Zeit" über das "Bunte"-Interview.

Quelle: Frank Peter (Archiv)

Kiel. Bärbel Boy sagte der „Zeit“, die „Bunte“ sei mit einer Anfrage auf Regierungssprecher Carsten Maltzan zugekommen. Sie habe den Experten vertraut, in diesem Fall Maltzan und Albig. Boy berichtete zudem, dass sie die umstrittene Passage über Albigs Frau („Wir hatten nur noch ganz wenige Momente, in denen wir uns auf Augenhöhe ausgetauscht haben“) vor dem Abdruck nicht gesehen habe.

Nur Kleinigkeiten in "Bunte"-Interview geändert

Boy korrigierte demnach nur Kleinigkeiten in dem sie betreffenden Textteil. „Da stand, ich sei PR-Beraterin.“ Sie habe die Berufsbezeichnung in „Strategieberaterin“ geändert. Boy wies wie zuvor Albig darauf hin, dass er die umstrittene Passage mit seiner Ehefrau abgestimmt habe. Boy: „In das Bild, das beide von sich preisgeben, habe ich mich nicht einzumischen.“

Das Interview hatte bundesweit Schlagzeilen gemacht und wird mitverantwortlich gemacht für die SPD-Wahlschlappe. Einen echten Beleg dafür, dass Wählerinnen die SPD mieden, gibt es nicht. Klar ist auch, dass der Ministerpräsident und seine Lebensgefährtin das Angebot der Bunten für ein Herz-Schmerz-Stück auch hätten ausschlagen können. Albigs möglicher Nachfolger Daniel Günther (CDU) lehnt Home-Stories bisher kategorisch ab.

Von Ulf Billmayer-Christen

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