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CDU-Landeschef Liebing fordert Visumpflicht

Balkan-Flüchtlinge CDU-Landeschef Liebing fordert Visumpflicht

Angesichts der neuen Prognose von 800.000 Flüchtlingen in diesem Jahr fordert der schleswig-holsteinische CDU-Landeschef Ingbert Liebing ein Gegensteuern etwa durch eine Visumpflicht für die Balkanstaaten.

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Angesichts der neuen Prognose von 800.000 Flüchtlingen in diesem Jahr fordert der schleswig-holsteinische CDU-Landeschef Ingbert Liebing ein Gegensteuern etwa durch eine Visumpflicht für die Balkanstaaten.

Quelle: Sven Janssen

Kiel. „Bei dieser dramatischen Entwicklung weiter deutlich steigender Zahlen muss jetzt stärker das Ziel in den Vordergrund treten, den Zuzug zu begrenzen“, sagte der CDU-Bundestagabgeordnete am Mittwoch in Berlin. Dies gelte insbesondere für die Länder des Westbalkans. „Von dort fliehen die Menschen nicht vor Verfolgung, sondern vor Armut“, betonte Liebing. Er nannte eine Visumspflicht als einen möglichen Schritt, den Zuzug aus diesen Ländern zu verringern. „An der Aufgabe, den Zuzug zu begrenzen, müssen sich nun alle parteiübergreifend beteiligen — auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene!“, so Liebing.

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hatte am Mittwoch die neue Prognose von bis zu 800.000 Asylsuchenden in Deutschland in diesem Jahr vorgestellt. Vertreter von Bund, Ländern und Gemeinden wollen nun am

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Die rot-grün-blaue Regierungskoalition in Schleswig-Holstein hat in den vergangenen Jahren die wohl humanste Flüchtlingspolitik der Republik gemacht – und sich dafür kräftig selbst gefeiert. Um so schmerzhafter ist jetzt der Realitätsschock. Mit der immer größeren Flüchtlingswelle sind zahlreiche Asyl-Standards kaum noch zu halten.

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