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Balkan-Flüchtlinge: Liebing fordert Visumpflicht

Flüchtlinge Balkan-Flüchtlinge: Liebing fordert Visumpflicht

Angesichts der neuen Prognose von 800 000 Flüchtlingen in diesem Jahr fordert der schleswig-holsteinische CDU-Landeschef Ingbert Liebing ein Gegensteuern etwa durch eine Visumpflicht für die Balkanstaaten.

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Ingbert Liebing ist Landesvorsitzender der schleswig-holsteinischen CDU.

Quelle: Axel Heimken/Archiv

Kiel/Berlin. "Bei dieser dramatischen Entwicklung weiter deutlich steigender Zahlen muss jetzt stärker das Ziel in den Vordergrund treten, den Zuzug zu begrenzen", sagte der CDU-Bundestagabgeordnete am Mittwoch in Berlin. Dies gelte insbesondere für die Länder des Westbalkans. "Von dort fliehen die Menschen nicht vor Verfolgung, sondern vor Armut", betonte Liebing. Er nannte eine Visumspflicht als einen möglichen Schritt, den Zuzug aus diesen Ländern zu verringern. "An der Aufgabe, den Zuzug zu begrenzen, müssen sich nun alle parteiübergreifend beteiligen - auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene!", so Liebing. Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hatte am Mittwoch die neue Prognose von bis zu 800 000 Asylsuchenden in Deutschland in diesem Jahr vorgestellt. Vertreter von Bund, Ländern und Gemeinden wollen nun am 24. September zu einem sogenannten Flüchtlings-Gipfel zusammenkommen, um das weitere Vorgehen zu verabreden, wie de Maizière ankündigte.

dpa

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