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Bauernverband kritisiert Novellierung des Naturschutzgesetzes

Agrar Bauernverband kritisiert Novellierung des Naturschutzgesetzes

Der Bauernverband hat die geplante Novelle des schleswig-holsteinischen Landesnaturschutzgesetzes erneut hart kritisiert. Statt Naturschutz gemeinsam mit den Landwirten werde Naturschutz von oben verordnet, sagte Präsident Werner Schwarz am Montag: "Naturschutz lebt von Akzeptanz und von dem Miteinander der Personen, die ihn aktiv umsetzen: Dieser Tatsache wurde bei dem Änderungsentwurf des Landesnaturschutzgesetzes in keiner Weise Rechnung getragen", erklärte Schwarz.

Kiel. "Ein verschärftes Ordnungsrecht wird nicht zu mehr, sondern zu weniger Naturschutz führen", sagte der Bauernverbands-Präsident. Zu den Kritikpunkten der Landwirte gehören auch Verschärfungen beim Knickschutz sowie eine Erweiterung des Betretungsrechts ihrer Äcker und Felder. Die Landwirte fordern außerdem eine Abkehr von der geplanten Wiedereinführung des Vorkaufsrechts für Flächen, die für die Natur besonders wertvoll sind.

Eine 31-seitige Stellungnahme der aufgelisteten Kritikpunkte an der geplanten Änderung des Landesnaturschutzgesetzes, des Landeswaldgesetzes und des Landesjagdgesetzes sei dem Umwelt- und Agrarausschuss des Schleswig-Holsteinischen Landtages zugestellt worden, hieß es.

dpa

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