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Beltbahn soll Hochgeschwindigkeitsstrecke werden

Verkehr Beltbahn soll Hochgeschwindigkeitsstrecke werden

Die Bahnanbindung des geplanten Ostseetunnels zwischen Deutschland und Dänemark soll zur Hochgeschwindigkeitstrasse werden. Damit können Züge auf der Strecke künftig mit maximal 200 Kilometern pro Stunde fahren.

Lübeck. Im deutsch-dänischen Staatsvertrag war eine Höchstgeschwindigkeit von 160 vereinbart worden. Dadurch würden die Kommunen an der Strecke von den Mehrkosten für Bahnüber- oder -unterführungen entlastet, sagte die ostholsteinische SPD-Bundestagsabgeordnete Bettina Hagedorn am Freitag. 

Bei einer Zuggeschwindigkeit von 200 Kilometern pro Stunde muss der Bund die vollen Kosten für kreuzungsfreie Bahnübergänge übernehmen. Bei geringeren Geschwindigkeiten müssen die Kommunen ein Drittel der Kosten selbst tragen. Unklar ist allerdings noch, ob das nur auf der rund 55 Kilometer langen Neubaustrecke oder auf der gesamten Strecke zwischen Lübeck und Puttgarden gilt. Darüber werde im Dialogforum Feste Fehmarnbeltquerung noch zu diskutieren sein, sagte Hagedorn. 

Nach Ansicht des Bundestagsabgeordneten der Grünen, Konstantin von Notz, blieben die Kommunen die Leidtragenden der "völlig verkorksten Planung". Sie würden mit zusätzlichem Verkehr, zusätzlichem Lärm und erheblichen Mehrkosten konfrontiert. Zuvor hatten mehrere Medien über die Entscheidung berichtet.

dpa

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