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"Dürfen Gabriel nicht zum Sündenbock machen"

Ralf Stegner "Dürfen Gabriel nicht zum Sündenbock machen"

Der stellvertretende SPD-Vorsitzende Ralf Stegner hat angesichts der schlechten Umfragewerte der Partei Diskussionen über personelle Konsequenzen abgelehnt. „Wir sind in der Vergangenheit nicht gut damit gefahren, solche Dinge immer über Personalrochaden zu lösen“, sagte er am Montag im ZDF.

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Ralf Stegner (SPD) sieht die Verantwortung für das SPD-Tief nicht allein bei Sigmar Gabriel.

Quelle: Thomas Eisenkrätzer (Archiv)

Berlin/Kiel . Auch mit Blick auf die Rücktrittsgerüchte um Parteichef Sigmar Gabriel. Diesen zum Sündenbock zu machen, lehnte der schleswig-holsteinische SPD-Landesvorsitzende ab. „Ich bin auch Teil der Führung, und die guten Sachen machen wir gemeinsam, und wenn es nicht gut läuft, tun wir das auch gemeinsam.“ Stegner mahnte inhaltliche Arbeit an, um Unterschiede zur Union herauszuarbeiten.

Am Sonntag hatten Äußerungen des „Focus“-Herausgebers Helmut Markwort, Gabriel werde zurücktreten, für Aufregung gesorgt. Nachdem die halbe Führungsmannschaft dies als „absoluten Quatsch“ zurückgewiesen hatte, stellte dann Gabriel die Dinge selbst klar. Im jüngsten ARD-Deutschlandtrend lag die SPD mit 20 Prozent nur noch fünf Punkte vor der AfD.

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