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Beteiligung von 50 Prozent bei Olympia-Referendum möglich

Sportpolitik Beteiligung von 50 Prozent bei Olympia-Referendum möglich

Beim Olympia-Referendum in Hamburg zeichnet sich ab, dass etwa jeder zweite Wahlberechtigte von seinem Stimmrecht Gebrauch macht. Bis Donnerstag hätten bereits 34,9 Prozent der 1,3 Millionen Stimmberechtigten per Brief abgestimmt, teilte der Senat am Freitag in Hamburg ab.

Hamburg. Damit liege die Beteiligung bei der Briefwahl am zehnten Tag vor dem Referendumsschluss am 29. November schon jetzt höher als beim Volksentscheid zur Schulreform 2010 am Ende (34,1 Prozent). "Nach dem Stand der Briefabstimmung erscheint eine Beteiligung von 50 Prozent noch möglich", erklärte Wahlleiter Willi Beiß.

Der Volksentscheid ist erfolgreich, wenn mehr Ja- als Nein-Stimmen abgegeben werden und mindestens 259 883 Abstimmungsberechtigte mit Ja gestimmt haben. Das ist ein Fünftel der Wahlberechtigten. Bis Donnerstag hatten bereits 455 826 Wähler per Briefwahl abgestimmt.

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hatte am Donnerstag das Ergebnis einer neuen Umfrage präsentiert. Demnach sprechen sich nach einer repräsentativen Forsa-Umfrage 56 Prozent der Hamburger für die Bewerbung aus - sieben Prozentpunkte weniger als im September.

Neben Hamburg bewerben sich Los Angeles, Paris, Rom und Budapest um die Austragung der Sommerspiele 2024. Im Sommer 2017 will das Internationale Olympische Komitee (IOC) 2017 in Lima/Peru entscheiden, welche Stadt den Zuschlag bekommt.

dpa

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