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Bischöfe rufen zu gegenseitiger Achtung auf

Geschichte Bischöfe rufen zu gegenseitiger Achtung auf

Bei einem ökumenischen Gottesdienst zum 25-jährigen Bestehen der Deutschen Einheit haben der Berliner Erzbischof Heiner Koch und der Landesbischof der Nordkirche Gerhard Ulrich zu gegenseitigem Respekt aufgerufen.

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Erzbischof Koch (l) und Gerhard Ulrich rufen zu gegenseitigem Respekt auf.

Quelle: W. Kumm/Archiv

Schwerin. In der Schweriner Propsteikirche St. Anna sagte Landesbischof Ulrich am Samstag laut Mitteilung, die Not der Flüchtlinge sei eine gewaltige Herausforderung und eine Bewährungsprobe für die Einheit. "Wir stehen wie 1989 in Deutschland erneut an einer historischen Schwelle. Christen und Kirchen bringen dabei auch heute wieder ihre Fähigkeit ein, gesellschaftliche Veränderungen mitzugestalten."

Erzbischof Koch sagte, die Einheit könne nur wachsen, wenn Menschen sich gegenseitig wertschätzten und achteten und den Anderen in seiner Andersartigkeit nicht als Bedrohung, sondern als Bereicherung anzunehmen bereit seien. "Niemanden dürfen wir als Christen ausgrenzen oder ihm Lebensrechte und Würde absprechen: weder dem ungeborenen Kind noch dem behinderten Menschen, weder dem Flüchtling und Obdachlosen noch dem kranken, nicht leistungsfähigen oder dem sterbenden Menschen", sagte Koch.

An dem Gottesdienst nahmen auch die Vizepräsidentin des Landtages Mecklenburg-Vorpommerns, Silke Gajek (Grüne), und Landwirtschaftsminister Til Backhaus (SPD) als Vertreter der Landesregierung sowie weitere Vertreter aus Politik, Religion, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur teil.

dpa

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