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Bischöfin Fehrs blieb Fastenbrechen wegen Özgoguz fern

Verbände Bischöfin Fehrs blieb Fastenbrechen wegen Özgoguz fern

Hamburgs Bischöfin Kirsten Fehrs ist aus Solidarität mit der überraschend ausgeladenen Integrationsbeauftragten der Bundesregierung, Aydan Özoguz, nicht zu einem gemeinsamen Fastenbrechen in Hamburg erschienen.

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Aydan Özoguz.

Quelle: Kay Nietfeld/Archiv

Hamburg. "Nachdem Frau Özoguz ausgeladen worden war, wäre eine Teilnahme der Bischöfin am Empfang möglicherweise politisch instrumentalisiert worden", sagte eine Sprecherin am Donnerstag auf Anfrage. Daraufhin habe Fehrs ihre Teilnahme abgesagt. Der Vorsitzende der Türkisch-Islamischen Union Nord (Ditib-Nord), Sedat Simsek, hatte eine von seinem Verband im April ausgesprochene Einladung der Staatsministerin zum Iftar-Empfang am Mittwochabend kurzfristig zurückgezogen. Die Absage soll dem Vernehmen nach von der Kölner Ditib-Zentrale angeordnet worden sein.

Bischöfin Fehrs habe zugleich ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das keine Absage an einen weiteren Dialog mit der Ditib Nord bedeutet, erklärte die Sprecherin. "Gerade dieser Landesverband der Ditib hat sich in der Vergangenheit nach unserer Erfahrung sehr konstruktiv und dialogbereit gezeigt." In dem Ausladungsschreiben an Özoguz heißt es, seit einigen Tagen tauchten in der Gemeinde viele Muslime auf, die nicht zu den regelmäßigen Gemeindebesuchern gehörten, "aber die Atmosphäre ständig aufwiegeln". Simsek schrieb weiter: "Aufgrund dieser Situation und wegen erheblicher Sicherheitsbedenken bitten wir um Ihr Verständnis, und bitten Sie bei unserem heutigen Iftar-Empfang nicht teilzunehmen."

dpa

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Ein Artikel von
Deutsche Presse-Agentur dpa

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