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Bischöfin Fehrs warnt vor Kluft zu orthodoxen Christen

Kirche Bischöfin Fehrs warnt vor Kluft zu orthodoxen Christen

Die evangelische Bischöfin Kirsten Fehrs hat vor wieder aufkeimenden Feindbildern und Vorurteilen gewarnt und zum Osterfest die ökumenische Verbundenheit mit der orthodoxen Kirche bekräftigt.

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Kirsten Fehrs, Bischöfin im Sprengel Hamburg und Lübeck.

Quelle: D. Bockwoldt/Archiv

Lübeck. "Hoffnung und Freude besiegen Angst und Furcht, weltweit. Selbst wenn im Osten, in den orthodoxen Kirchen, das Osterfest erst in einer Woche gefeiert wird: Diese Hoffnung verbindet uns", sagte die Bischöfin im Sprengel Hamburg und Lübeck laut Mitteilung am Ostersonntag im Dom zu Lübeck.

In einem Gastkommentar für die "Lübecker Nachrichten" (Sonntagausgabe) schrieb Fehrs außerdem: "Vorurteile kehren mit Macht zurück: Die Griechen faul, die Russen machtbesessen, die Serben nationalistisch? Mich schmerzen diese Klischees."

Fehrs schrieb von einer erschreckenden politischen Kluft in Europa. "Sie verläuft erneut entlang der uralten Grenze zwischen dem Westen und dem orthodox geprägten Osten." Sie rief dazu auf, sich nicht gegeneinander aufhetzen zu lassen, nur weil die politischen Beziehungen kriselten. Bei aller Kritik an einzelnen Regierungen dürfe nicht vergessen werden, wie eng die Völker Osteuropas mit unserer Geschichte verbunden seien.

dpa

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