10 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
Breyer Spitzenkandidat der Nord-Piraten für Landtagswahl

Parteien Breyer Spitzenkandidat der Nord-Piraten für Landtagswahl

Die Piratenpartei in Schleswig-Holstein zieht mit Fraktionschef Patrick Breyer als Spitzenkandidat in die Landtagswahl am 7. Mai nächsten Jahres. Ein Parteitag in Kiel habe Breyer am Sonnabend mit großem Abstand auf Platz 1 der Landesliste gewählt, teilte ein Sprecher der Partei mit.

Voriger Artikel
Papst nimmt Rücktritt von Hamburger Weihbischof Jaschke an
Nächster Artikel
Breyer wird Spitzenkandidat bei Landtagswahl

Fraktionsvorsitzender der Piraten Patrick Breyer.

Quelle: Carsten Rehder/Archiv

Kiel. Zu den Bewerbern für weitere vordere Plätze gehören die Landtagsabgeordneten Wolfgang Dudda und Uli König.

Die Piraten wollen bei der Wahl am 7. Mai nächsten Jahres den Wiedereinzug in den Landtag schaffen, in dem sie seit 2012 mit sechs Abgeordneten vertreten sind. Eine Umfrage im April stellte der Partei aber nur etwa ein Prozent der Wählerstimmen in Aussicht. Die Piraten, die im Norden derzeit 470 Mitglieder haben, sehen im Kampf um die Wählergunst vor allem FDP, Grüne und zum Teil auch die SPD als Konkurrenz.

Die Partei hat trotz ihres bundesweiten Stimmungstiefs einen Wiedereinzug in das Parlament bei der Landtagswahl im kommenden Jahr noch nicht abgeschrieben. "Ich bin eigentlich optimistisch", sagte der Landesvorsitzende Wolfgang Dudda am Dienstag in Kiel. "Die Leute nehmen uns als fleißig und kompetent wahr", sagte Dudda.

Als Konkurrenten um Wählerstimmen betrachtet Dudda vor allem die FDP, aber auch die Grünen. Außerdem hält er es für möglich, verbitterte SPD-Wähler zu gewinnen. Die Arbeit der Piraten im Landtag mit ihren sechs Abgeordneten werde anerkannt und der Landesverband mit seinen 470 Mitgliedern sei straff organisiert, sagte Dudda. Seine Partei habe ein gutes und modernes Wahlprogramm, das sich von den Programmen der anderen Parteien deutlich unterscheide.

Die Piraten wollen auf ihrem Parteitag auch ein Positionspapier zum Umgang mit der AfD beschließen. Im Entwurf heißt es: "Es ist unser politischer Auftrag, dass wir uns mit den Ängsten der Wutwähler auseinandersetzen und sie zurückgewinnen für die Demokratie und die Toleranz in unserem Land".

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Sagen Sie es uns!

Vorschläge oder Kritik?
Schreiben Sie Frau
Marion N.-Neurode

Testen Sie die KN

Digitales Abo, ePaper,
klassische Tageszeitung
online buchen & testen!

Anzeige
ANZEIGE
Mehr aus Nachrichten: Politik 2/3