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Bürger und SPD-Politiker einig über Hilfen für Flüchtlinge

Migration Bürger und SPD-Politiker einig über Hilfen für Flüchtlinge

Schleswig-Holsteins SPD-Vorsitzender Ralf Stegner hat erneut scharfe Kritik an weiten Teilen der Flüchtlingspolitik von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) geübt.

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Stegner kritisierte den Bundesinnenminister.

Quelle: Daniel Bockwoldt/Archiv

Lübeck. Mauern und Zäune könnten Menschen, die aus dem Elend kommen, nicht abhalten, sagte Stegner am Dienstagabend in Lübeck bei einem Regionaldialog zum Thema Flüchtlinge. An der Veranstaltung der Landes-SPD nahmen rund 130 Menschen teil. Zu Beginn hatten sie den am Dienstag gestorbenen Altkanzler Helmut Schmidt mit einer Schweigeminute geehrt.

Ob man nicht einfach EU-Staaten, die keine Flüchtlinge aufnehmen wollten, die EU-Zuwendungen streichen könne, schlug eine Zuhörerin vor. Andere Bürger machten konstruktive Vorschläge, wie man Asylbewerber in die Flüchtlingsbetreuung einbinden könne. Ein Mitglied des Chaos-Computer-Clubs bot an, Flüchtlingsunterkünfte mit Internetzugängen auszustatten, damit die Flüchtlinge mit ihren Familien in den Herkunftsländern in Verbindung bleiben können.

Der Kieler Innenminister Stefan Studt (SPD) sagte, die Landesregierung denke auch über eine finanzielle Unterstützung ehrenamtlicher Initiativen nach, um das Engagement von Bürgern bei der Flüchtlingsbetreuung zu unterstützen. Er appellierte an die Bürger: "Wir können es schaffen, wenn wir alle zusammenstehen."

dpa

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