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Bürgermeister: Truppenabbau kann Chance für Kommunen sein

Verteidigung Bürgermeister: Truppenabbau kann Chance für Kommunen sein

Angesichts der bevorstehenden Verkündung des Zeitplans für die Schließung von Bundeswehr-Standorten hat der Rendsburger Bürgermeister Andreas Breitner die Kommunen aufgerufen, den Blick nach vorne zu richten.

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Aufruf vor Truppenabbau: Kommunen müssen Blick nach vorne richten.

Quelle: C. Rehder

Rendsburg. Solche Entscheidungen seien hart und bedeuteten den Verlust an Wirtschaftskraft, sagte der SPD-Politiker im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa. "Aber man darf auch nicht den Kopf in den Sand stecken - das gebietet schon die Verantwortung." Jede Standortschließung beinhalte auch Perspektiven. Schleswig-Holstein wird mit der neuen Bundeswehrreform fast 11 000 von 26 000 Soldaten und Mitarbeitern verlieren. Acht Standorte werden geschlossen, andere stark verkleinert.

Am kommenden Dienstag will Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) den Zeitplan für den Truppenabbau bekanntgeben. Die Stadt Rendsburg gehört zu den Kommunen, die von früheren Bundeswehrreformen stark betroffen waren. Rund 3000 Dienstposten gab es einmal in der Stadt, seit 2009 sind dort keine Soldaten mehr stationiert.

dpa

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