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Bürgermeister von Ahrensburg schockiert über Terroreinsatz

Terrorismus Bürgermeister von Ahrensburg schockiert über Terroreinsatz

Der Bürgermeister von Ahrensburg hat sich schockiert über den Anti-Terror-Einsatz in der 30 000-Einwohner-Gemeinde östlich von Hamburg geäußert. "Ich wurde heute Morgen informiert und hatte keine Ahnung, dass die Vorbereitungen offenbar schon einige Monate lang liefen", sagte Michael Sarach (SPD).

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Flüchtlingsunterkunft in Großhansdorf.

Quelle: Daniel Reinhardt

Ahrensburg. Seinen Angaben zufolge wurde bei der Razzia am frühen Dienstagmorgen ein Terrorverdächtiger in einer von der Stadt angemieteten Wohnung für bis zu neun Personen festgenommen.

Man könne nie ausschließen, dass Menschen mit "weniger edlen Motiven" nach Deutschland kämen, erklärte der Bürgermeister. "Besonders schwerwiegend ist aber, dass es bei diesem Mann keine Auffälligkeiten gegeben hat, er war sozusagen ein Vorzeige-Flüchtling." Laut Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hatten die drei wegen Terrorverdachts festgenommen Syrer nach bisherigen Ermittlungen einen Bezug zu den Attentaten in Paris im vergangenen Jahr.

Dem Bürgermeister ist es nach eigenen Angaben wichtig, dass aus diesem Einzelfall nun kein Generalverdacht in Ahrensburg entsteht. In Ahrensburg lebten derzeit rund 400 Flüchtlinge.

dpa

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