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Bürgerschaft: Gedenkminute für gestorbenen Altkanzler

Bürgerschaft Bürgerschaft: Gedenkminute für gestorbenen Altkanzler

Die Hamburgische Bürgerschaft beginnt ihre heutige Sitzung mit einer Schweigeminute für den am Dienstag gestorbenen Hamburger Ehrenbürger Helmut Schmidt. Zuvor wollen sich am Vormittag Bürgerschaftspräsidentin Carola Veit und Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank in das in der Rathausdiele ausgelegte Kondolenzbuch eintragen.

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Die Bürgerschaft will Altkanzler Helmut Schmidt (SPD) gedenken.

Quelle: Christian Charisius/Archiv

Hamburg. n. Im Anschluss an die Würdigung des im Alter von 96 Jahren gestorbenen Altkanzlers dreht es sich in einer Aktuellen Stunde um die Finanzlage der Stadt. Konkret geht es auf Antrag von CDU und FDP um die Folgen des Börsengangs der Reederei Hapag-Lloyd und die Einigung über die Zukunft der HSH Nordbank. In beiden Fällen könnte es sehr teuer werden für die Stadt.

Bei der HSH Nordbank hatten sich die Landesregierungen von Hamburg und Schleswig-Holstein vor drei Wochen mit der EU informell verständigt. Demnach soll die unter der anhaltenden Schifffahrtskrise leidende Bank von Altlasten befreit und bis 2018 verkauft werden. Sie darf sich von 8 Milliarden Euro faulen Schiffskrediten trennen. Davon sollen die Länder als Haupteigentümer bis zu 6,2 Milliarden übernehmen. Bei Hapag-Lloyd wiederum hat die Hansestadt mehr als eine Milliarde Euro investiert, um das Traditionsunternehmen vor einer feindlichen Übernahme zu bewahren. Seit dem Börsengang der Reederei vergangene Woche sind die Anteile der Stadt auf dem Papier nur noch rund die Hälfte wert.

dpa

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