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Bundesanwaltschaft lässt weiteren PKK-Funktionär festnehmen

Terrorismus Bundesanwaltschaft lässt weiteren PKK-Funktionär festnehmen

Unmittelbar nach der Verurteilung eines PKK-Funktionärs in Hamburg hat die Bundesanwaltschaft am Freitag die Verhaftung eines weiteren Kaders der Arbeiterpartei Kurdistans bekanntgegeben.

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Im Prozess gegen einen mutmaßlichen PKK-Kader wird das Urteil erwartet.

Quelle: C. Charisius/Archiv

Karlsruhe/Hamburg. Der 57-jährige Türke sei bereits am Mittwoch in Düsseldorf festgenommen worden, hieß es. Unter dem Decknamen "Ali" habe er 2014 den Sektor Nord der PKK geleitet, seit Juli 2015 den Sektor Mitte, der Teile des Ruhrgebiets umfasst.

Der Beschuldigte sei am Donnerstag dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt worden und sitze inzwischen in Untersuchungshaft. Er sei dringend verdächtig, sich als Mitglied an einer ausländischen terroristischen Vereinigung beteiligt zu haben.

Kurz vor der Mitteilung der Bundesanwaltschaft hatte das Oberlandesgericht Hamburg einen 46-Jährigen zu drei Jahren Haft verurteilt. Der Angeklagte soll die beiden PKK-Sektoren in den Jahren 2013 und 2014 geleitet haben. Bereits im Februar 2013 hatte das Gericht erstmals in Deutschland einen hochrangigen PKK-Kader wegen Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung verurteilt. Der Staatsschutzsenat verhängte gegen einen damals 48 Jahre alten Türken eine Haftstrafe von zweieinhalb Jahren.

dpa

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