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Bundespolizei verstärkt Präsenz am Flughafen

Terrorismus Bundespolizei verstärkt Präsenz am Flughafen

Die Terroranschläge auf den Flughafen und die U-Bahn von Brüssel haben auch in Hamburg sichtbare Folgen: Die Bundespolizei verstärkt ihre Streifen am Airport. Der Hamburger Verfassungsschutz stuft die Gefährdungslage als hoch ein.

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Die Bundespolizei hat ihre Präsenz am Flughafen verstärkt.

Quelle: Daniel Bockwoldt

Hamburg. Nach den Anschlägen von Brüssel achtet die Bundespolizei auch am Hamburger Flughafen verstärkt auf Sicherheit. "Wir laufen mit einer sichtbar erhöhten Präsenz", sagte ein Sprecher. Die Beamten seien wie schon vor den Anschlägen in der belgischen Hauptstadt mit Maschinenpistole und Schutzweste ausgestattet. Die Kollegen seien am Dienstag aber noch einmal sensibilisiert worden. Die Explosionen am Brüsseler Flughafen haben auch Auswirkungen für Reisende in Hamburg. Je vier Flüge von und nach Brüssel mit Brussels Airlines seien am Dienstag geplant gewesen, sagte eine Pressesprecherin. Die Fluggesellschaft teilte auf ihrer Webseite mit, dass alle Flüge gestrichen wurden.

Der Hamburger Verfassungsschutz hält die Gefährdungslage für nach wie vor hoch. "Europa und Deutschland stehen seit langem im Fokus islamistischer Terroristen", erklärte der Leiter des Verfassungsschutzes, Torsten Voß. "Diese Einschätzung der Lage galt auch vor den Ereignissen in Paris und Brüssel." Die Terrororganisation Islamischer Staat habe bereits im Herbst 2014 auch Deutschland als mögliches Anschlagsziel erwähnt.

Die Sicherheitsbehörden arbeiteten seit Jahren mit Hochdruck daran, die islamistische Szene im Fokus zu behalten. Polizei und Verfassungsschutz achteten besonders auf Anhänger des militanten Dschihads (Heiliger Krieg) und die Rückkehrer aus Syrien und dem Nordirak. "Aber eine 100-prozentige Sicherheit gibt es natürlich nicht", sagte Voß.

Die Hamburger Hochbahn richtet sich nach der Lageeinschätzung von Innenbehörde und Polizei, wie ein Sprecher erläuterte. "Wir haben die Sicherheitsmaßnahmen, die wir generell haben."

Bei Explosionen im Brüsseler Flughafen und in der U-Bahn im EU-Viertel sind am Dienstag nach Informationen des belgischen TV-Senders VRT über 30 Menschen ums Leben gekommen. Der belgische Premierminister Charles Michel sprach von "blinden, gewalttätigen und feigen Anschlägen".

dpa

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