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CDU-Abgeordneter Ole Schröder steigt aus der Politik aus

Parteien CDU-Abgeordneter Ole Schröder steigt aus der Politik aus

Ole Schröder, CDU-Bundestagsabgeordneter aus Pinneberg und Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesinnenministerium, steigt aus der Politik aus und will wieder als Anwalt arbeiten.

Berlin/Pinneberg. "Nach vier Wahlperioden und 15 Jahren im Deutschen Bundestag möchte ich mich nach dem Ende dieser Wahlperiode neuen beruflichen Herausforderungen widmen", kündigte der 44-Jährige am Freitag an. Er war früher in einer Hamburger Sozietät tätig.

"Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen, insbesondere weil meine Partei mich sehr geschlossen unterstützt", sagte Schröder. "Es sind rein persönliche Gründe." Der 44-Jährige ist mit der ehemaligen Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) verheiratet.

Als Spitzenkandidat der Jungen Union kam Schröder 2002 über die Landesliste in den Bundestag. 2005 wurde Schröder im Wahlkreis Pinneberg direkt gewählt, obwohl die CDU bei den Zweitstimmen hinten lag. Seit 2007 ist Schröder in Berlin Vorsitzender der CDU-Landesgruppe Schleswig-Holstein und seit 2009 Parlamentarischer Staatssekretär. Schröder will als CDU-Kreisvorsitzender in Pinneberg für einen geordneten Übergang sorgen und dazu beitragen, dass die CDU den Wahlkreis auch zum vierten Mal hintereinander direkt gewinnt.

dpa

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